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Die Streeck-Connection: Lobbyismus durch das Schlafzimmer?

Das Muster „Mitte dreißig, gleichgeschlechtlich verheiratet, kinderlos, extrem ehrgeizig, hochvernetzt“ scheint sich in der Corona-Pandemie als dominierende Stanze für einflussreiche Personen des Gesundheitswesens zu entpuppen: Nach den „hochinteressanten“ Seilschaften um Gesundheitsminister Jens Spahns werden nun zunehmend auch fragwürdige Beziehungen um den prominenten Virologen Professor Hendrik Streek bekannt, Chef der Bonner Virologie und dort Amtsnachfolger von Christian Drosten.

Anders als der zuletzt ins Zwielicht geratene talentierte Dr. Drosten, dessen sphinxhafte Doppelsinnigkeit und Neigung zu Widersprüchen seinem Renommee einige Eintrübungen erlitt (leichter wäre es wohl einen Pudding an die Wand zu nageln, als diesen Top-Berater der Regierung auf eine verbindliche Aussage zu Corona festzulegen!), erfreute sich Streeck bislang eher einer „Credibility“ als liberaler, zurückhaltender Realist, der sich gegenüber harten Corona-Maßnahmen und der Gesamteinschätzung einer katastrophalen Viruspandemie sehr zurückhaltend gab.

Streecks Studien zu Gangelt und vor allem Heinsberg nährten erste wissenschaftliche Zweifel am Panikgebäude von Medien und Politik, und als er dann noch die Studie von Christian Drosten zur Infektiosität von Kindern methodisch kritisierte (was von den Medien zum „Virologen-Zoff“ aufgebauscht wurde), flogen ihm die Herzen der hoffenden Deutschen zu, die des Beschränkungswahnsinns überdrüssig waren.

Doch leider bekommt nun auch Streecks makelloser Lack einige unschöne Kratzer – und diese betreffen, anders als bei den anderen TV-Prominenten dieser Krise wie Drosten oder RKI-Tierarzt Lothar Wieler, nicht seine wissenschaftliche Valenz oder irgendwelche konfusen Aussagen oder Prognosen – sondern sein persönliches Umfeld und damit die ureigene Motivlage hinter seinen vertretenen Positionen. Grund sind die Verbindungen seines Ehemanns Paul Zubeil, der als Diplomat in Brüssel für den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) tätig ist.

Lauwarme Gespanne

Der UNFPA ist der weltweit größte Fonds zur „Finanzierung von Bevölkerungsprogrammen“. Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bestätigt freimütig auf seiner Webseite: „Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund, UNFPA) beschäftigt sich mit Fragen der reproduktiven Gesundheit und der Bevölkerungsentwicklung in den Entwicklungsländern. Seine Aufgabe ist es, weltweit das Bewusstsein für diese Themen zu fördern. UNFPA unterstützt Programme, die Frauen, Männern und jungen Menschen bei der Familienplanung helfen und ungewollte Schwangerschaften verhindern.“

Mit dieser Agenda verfolgt der Fons praktisch dieselben Interessen wie die weltgrößte, finanzstärkste Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung, die für Impfungen, Geburtenkontrolle und Sterilisationen eintritt. Da ist es kaum überraschend, dass zwischen UNFPA und Gates-Foundation diverse Kooperationsabkommen bestehen und letzterer einer der wichtigsten Geldgeber diverser Einzelprojekte ist, die von dem Fonds begleitet, unterstützt oder ermöglicht werden, was der UN-Fonds selbst öffentlich bewirbt. Die bestens informierte alternative Bloggerin Franzi Proske legte die Hintergründe auf ihrer gleichnamigen Seite unter dem Titel „Die Spur des Geldes“ offen.

Die Beziehungen erinnern auf gewisse Weise an die (lau)warmen Verflechtungen im Umfeld von CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn – dessen Ehemann Daniel Funke, erstaunlicherweise wenige Monate, ehe sein Gatte dann dank Corona zum mächtigsten Politiker der Republik aufstieg – gegen fürstliches Salär als Medien-Lobbyist des Burda-Verlags (u.a. „Focus“) für die Beziehungspflege zur Berliner Politcréme eingesetzt wurde. Wer sich wundert, warum „Focus“ zu den alarmistischsten Katastrophenmedien der Pandemie gehört, findet hier die Antwort. Die Erfolgsdynamik hinter diesem schwulen Power-Paar ist echtes Teamwork: … Gates-Nähe als Schlüssel?

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