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Was ich zu sagen habe:
Als im Frühjahr des Jahres die Meldung kam, dass das Corona-Virus sich ausbreiten würde, war ich zunächst sehr besorgt. In meinem Bekanntenkreis habe ich einige Krankenschwestern, Altenpfleger und Ärzte wodurch mir die teils prekäre Situation in den Pflege- und Klinikeinrichtungen bekannt war. Gerade an die Berichte über die Grippewelle einige Jahre zuvor musste ich denken, als die Situation in Italien und Spanien zu eskalieren schien.
Nach wie vor glaube ich, dass das Coronavirus nicht zu unterschätzen ist. Nach wie vor glaube ich, dass einige der Schutzmaßnahmen durchaus Sinn ergeben und hier Panik, Unwissen und die Devise “lieber Vorsicht als Nachsicht” zu unschönen Folgen führte, aber von den Verantwortlichen keine bösen Absichten ausgingen. Mir war klar, dass ohnehin eine schwere Wirtschaftskrise auf uns zusteuert. Dazu die Verschärfungen in der politischen Sprache und der Gesetzgebung der letzten Zeit: Uploadfilter, Polizeigesetze, Zensur und Passwortherausgabe per NetzDG, ein Graben, der um den Reichstag ausgehoben werden soll, Vorratsdatenspeicherung und Staatstrojaner… das entwickelte sich alles schon vorher, aber es sind meiner Meinung nach Anzeichen für eine dicke Krise, die sich längst anbahnte. Als Corona dann einschlug dachte ich noch, dass sich dadurch vielleicht auch Chancen auftun könnten: Zusammenhalt in der Not, mehr Bewusstsein für Pflege und Soziales, mehr Besinnung auf das Wesentliche. Aber ich kenne auch die Arbeiten von Naomi Klein zur Schock-Doktrin und von Shoshana Zuboff über den Überwachungskapitalismus. Und so überkam mich rasch die Angst, dass die Krise dazu genutzt wird, um bereits bestehende Entwicklungen noch zu verschärfen. Allen voran, die autoritären Entwicklungen und die Formen von digitaler Kontrolle. Das bestätigte sich auch sehr bald, als es um das Thema Handytracking, dann Corona-App und schließlich den digitalen Immunitätsausweis ging. Und als ich zu letzterem recherchiert habe, fühlte ich meine Angst mehr als bestätigt. Diese Technik soll nämlich nicht nur Grundrechte und Zugänge über den Gesundheitszustand regeln, sondern beinhaltet auch digitale Identitäten, bargeldloses Zahlen, lückenlose Dokumentation von Ausweis- und Zeugnisdokumenten und vieles mehr. Und je mehr ich über die Pläne zur digitalen Identität lese, und auch die Pläne des WEFs zum “Great Reset” und der “Vierten Industriellen Revolution” lese, desto mehr scheint mir klar zu werden, dass Corona zu einem Vehikel wurde, dass eine unmenschliche, totalüberwachte, unfreie Gesellschaft herbeiführen soll. Wenn die Krise nicht inszeniert wurde, dann wurde sie zumindest schnell als Chance erkannt. Noch immer weiß ich nicht, was genau davon wahrscheinlicher ist. Dass die Technologie für den sich abzeichnenden, erwünschten Gesellschaftswandel bereits so schnell vorhanden war und die “analogen” Maßnahmen bereits damit korrespondieren und sich auch in der Sprache wiederfinden (Social Distancing statt Physical Distancing z.B.), scheint mir nicht zufällig zu sein. Es sind eben diese Dinge, die mich skeptisch machen….

Was ich zu sagen habe:
Anfangs war ich sehr vorsichtig bezüglich des ,,neuen,, Virus. Vom Gefühl her habe ich den ganzen Aufstand nicht nachempfinden können, aber vom Kopf her wollte ich erstmals auf Nummer sicher gehen und die weiteren Geschehnisse abwarten.
Ich verfolgte die Pressekonferenzen des RKI und von Minister Söder, auch die Ansprachen der Bundeskanzlerin.
Das Infektionsgeschehen nahm immer überschaubarere Züge an, und doch wurde an vermeintlichen Schutzmaßnahmen festgehalten. Ich habe mitbekommen wie Menschen sich beschwerten dass sie kein Recht mehr eingeräumt bekommen sich auf den Straßen zu versammeln. Einzelne Stimmen sagten jedoch es werden keine Grundrechte eingeschränkt und doch habe ich es für die betroffenen Menschen anders empfunden. Die Politik verbot mir meine Familie zu sehen. obwohl die zahlen immer besser wurden. und während die Zahlen besser wurden, wurden die Maßnahmen jedoch strenger.. Das habe ich zwar alles bemerkt und hingenommen, schlussendlich hat es aber gereicht als ich bemerkte dass plötzlich jegliche kritische Stimme im Keim erstickt wurde und keine Beachtung seitens der Politik bekam. Besser noch man wurde beleidigend. Die Wirtschaft wurde massiv durch diese Maßnahmen angegriffen und es gab nicht einen einzigen Gedanken seitens der Politik um die Maßnahmen dementsprechend zu verändern, um der Wirtschaft den Arsch zu retten. es hätte Alternativen gegeben und diese hätten zeitnah ergriffen werden müssen. zeitgleich mit dem Infektionsrückgang wurden die schreie nach einem Impfstoff immer größer,.. ich verglich die Sterbezahlen auf der Seite des Bundesamt für Statistik mit den Jahren 2017 und 2018 und konnte keine Übersterblichkeit herauslesen. es gab eine leicht zu verstehende Grafik aus der man diese Schlussfolgerung herauslesen konnte. Damals habe ich mir die Grafik abgespeichert- einige Wochen später habe ich diese Grafik nicht mehr einsehen können, stattdessen wurden die Jahre 2016-2019 zusammengefasst und der Durchschnitt der Sterberate mit den Sterbezahlen von 2020 verglichen. Nun sah es so aus als wären die Sterbezahlen tatsächlich stark angestiegen. Das war ein Moment der mich wütend machte, da ich mich verschaukelt und betrogen fühlte. Hätte ich die Grafik zuvor nicht mit eigenen Augen gesehen und diese zum Vergleich abgespeichert, hätte ich so eine Geschichte niemals für möglich gehalten.

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